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Archive for the ‘wohnung’ Category

Kurze Zusammenfassung Heizungs-Setup

Ich habe gerade an einen Freund eine Mail mit Infos zu meinem Heimautomatisierungs-Setup geschrieben, die ich hier mal wiedergeben will:

Zur Heizung:

von ELV gibt es die Thermostat im Set als Bausatz für 55€; man spart 15€. Da ist dann drin: Stellmotor, Thermostat, Fenstersensor. Falls du mehrere Heizkörper oder Fenster in einem Zimmer hast, kannst du sie Sensoren und Aktuatoren separat bestellen und mit dem Thermostat koppeln. Das Thermostat kann man dann noch pro Tag mit zwei Zeitslots programmieren, an denen die Heizung feuern soll. Je nach Heizkörper brauchst du aber auch noch Adapter für das Ventil!
Das Zusammenlöten eines Bausatzes dauert bei mir 2h.

Das reicht erstmal für eine Heizungssteuerung. Wenn du das Ding noch zentral steuern willst, kaufst du dir entweder die zugehörige Zentrale FHZ-Irgendwas(die es auch mit USB-Anschluss gibt) oder du kaufst dir für 50€ bei www.busware.de einen CUL und verwendest den zusammen z.B. mit FHEM. Steht eigentlich alles hier im PDF – mehrmals lesen lohnt sich http://fhem.de/Heimautomatisierung-mit-fhem.pdf

Der CUL steckt bei mir einem TP-Link MR3420, der per USB-Stick mehr Speicher bekommen hat. Hier läuft FHEM auf OpenWRT in zufriedenstellender Geschwindigkeit, nachdem ich ein FHEM-Paket gefunden hatte.
Leider ist die Kiste sehr instabil, was einer Mischung aus halbkaputtem USB-Hub und schlechten Treibern geschuldet ist. Eventuell hast du ja einen schöneren Host dafür. Für Fritzboxen gibt es schon fertige Images mit FHEM drauf, je nach Modell. Mit der Android-App und einem SSL-Tunnel komme ich da auch von aussen komfortabel drauf: http://andfhem.klass.li/home

Andere Fehlerquellen:
* manchmal, selten, spinnt der Stellantrieb und die Heizung feuert voll.
* manchmal vergisst das Thermostat die Kopplung mit dem CUL, da das Reverse Engineering des Protokolls offenbar nicht vollständig ist. Man kann das umgehen, indem man die Zentrale regelmäßig mit dem Thermostat sprichen lässt; automatisch per FHEM
* wenn man gegen den Stellmotor tritt, muss man ihn wieder anschrauben
* wenn der Fenstersensor zu oft runterfällt, geht er kaputt

Hoffe, das hilft dir erstmal weiter!

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Kategorien:wohnung

FHEM 5.3 on OpenWRT with WOL

I’ve finally installed the FHT80b thermostat in the bathroom. While I was fiddling with FHEM, I figured I wanted to use WOL for my media box. This required an update to FHEM 5.3.

On the OpenWRT box, some additional steps are required. My FHEM instance does not run with root privileges, so I’m also setting some +s bits.

# opkg install etherwake
# ln -s /usr/bin/etherwake /usr/bin/ether-wake
# chmod +s /usr/bin/etherwake

Ping is also provided by busybox, but I did not want to +s the whole busybox binary, so I installed a dedicated ping binaryand removed the symlink from /bin/ping to /bin/busybox.

# opkg install iputils-ping
# chmod +s /usr/bin/ping
# rm /bin/ping

Kategorien:informatik, oss, wohnung

MythTV, VDPAU, Studio Levels and the Philips 42PFL7406

I haven’t touched my calibration settings in a while. I finally got sufficiently bored again, so here we go. The basic problem was to get adequate black levels throughout the pipeline; several knobs can be tweaked for that. I have now settled for the following: VGA card is configured to output limited RGB space (16-235), the VDPAU studio filter is off and the PC mode on the TV set is off. This theoretically causes some quality degradation as the (my theory) video decoder expands the RGB range while the nvidia driver re-compresses it, but meh. Settings on the TV set are now: brightness 64, contrast 80, color 50. On the APL clipping test video, I can’t get any bars beyond 18 or 233 to show up, which is not perfect but usable. I might have to revisit this in the future…

As for color: red is way over-saturated in „warm“ mode, clipping way too early. I have been unable to adjust this on the TV set itself. The graphics driver itself provides better adjustment knobs with the nvidia-settings utility. I set brightness for the red channel to -0.15; the result is nicely differentiated shades of red in the color clipping pattern. Be aware, though, that you need to set the VDPAU_NVIDIA_NO_OVERLAY=1 environment variable for the settings to work in VDPAU playback.

edit: Turns out I get tearing with overlay disabled. I’m a sad Panda and using XV for video rendering again. (As a side note, I apparently had limited RGB output enabled the whole time in my Xorg.conf; not sure if it stuck as nvidia-settings was not picking it up)

Kategorien:informatik, leben, wohnung

Free disk space monitoring: munin & MythTV

Sometimes, the root file system on my MythTV box gets full. This causes all kinds of fail, including the inability to watch TV.

I wanted to set up some monitoring. I already have munin set up, so why not let munin tell me when things get critical? Regarding the general notification setup, we have two nice documents: one by Jason and the official munin documentation, which also explains how to fire scripts instead of emails. Go read both.

Two possible ways of providing notifications come to mind:  via the OSD on the TV or via email.

As for the OSD, I’d use the MythMessage interface which will give me a nice remote-controllable popup. Unfortunately, I ran into bug 10815 while setting up the notifications via mythutil –message. As an alternative, we can use MythMessage via the remote control interface like this:

echo "message low disk space on / " | nc localhost 6546

There is also the possibility to invoke MythMessage over the Services interface, but I have not tried that.

With the whole OSD thing, there is also the question if you really want a pop-up on the TV while you’re cuddled up with the girlfriend. That’s why I might prefer email notifications, but I do not have an MTA set up on the MythTV box, so there’s that. I’m a bit lazy in a bit of an regeneration cycle right now, so I will just go back on the couch and come back to this post the next time the disk fills up again.

Kategorien:informatik, wohnung

LCD-Fernseher gekauft. Optimale Bildeinstellungen.

Hallo die Herrschaften,

ein neuer Fernseher ist im Haus. Ein sehr löblicher Philips 42PFL7406. Geguckt wird per DVB-C und am HTPC, der ebenfalls per DVB-C aufnimmt.

Selbstverständlich will man da noch das Bild optimal einstellen. Dazu nimmt man Testbilder, und die gibt es von der Firma Burosch. Dort kann man für schmales Geld Testbilder, sowohl als Bilddatei als auch als Video-Datei für den Blu-Ray-Player.

Ich habe von Burosch noch einen alten Satz an Test-DVDs mit Material in PAL-Auflösung. Damit das Bild einzustellen ist eher müßig, da durch die notwendige Skalierung der Auflösung viele Ungenauigkeiten ins Bild gebracht werden. Nix für eine exakte Justierung!

Daher freut es mich umso mehr, dass man auf Chip.de kostenlos ein Video mit Testbildern der Firma Burosch bekommt.

Herkömmlicherweise brennt man das .iso nach Anleitung, siehe Website von Burosch, auf eine DVD und legt es in seinen Bluray-Player. Reine DVD-Player gehen natürlich nicht.

Als HTPC-Besitzer kann ich das .iso auch so abspielen. MythTV sollte das *eigentlich* können, aber stattdessen gibt es nur Pixelbrei. Wenn man aber das Iso mounted (mit -o loop), dann findet man im Unterverzeichnis STREAM/ eine m2ts-Datei, die hier z.B. der MPlayer frisst.

Wenn man das Bild auf dem Schirm hat, besorge man sich bei Burosch die Anleitung für das Testbild „DIVAS mit 5.1 Ton“.
Dort ist dann erklärt, wie man anhand des Testbilds die Bildqualität beurteilt und an welchen Schrauben man am TV drehen muss, um der Probleme Herr zu werden.

Vorher gilt aber: alle Bildverbesserer ausschalten. Dynamische Hintergrundbeleuchtung, Farbverbesserer, und und und. Diese verfälschen das Ergebnis und können das Bild unter Umständen auch verschlimmern. Ich werde die einzelnen Optionen nach erfolgter Justage dann einzeln nochmal ausprobieren.

Offenbar sollte man vorher auch die korrekte Farbtemperatur einstellen, die bei 6500k liegt. Der Punkt wird im Dokument von Burosch in einem der eingescannten Artikel erwähnt.

Vielen Dank an die Firma Burosch für die kostenlose Bereitstellung dieser tollen Testbilder und der ausführlichen Anleitung. Ich wünsche frohes Justieren und bereite mich mental schon darauf vor, noch einige Durchgänge machen zu müssen. Womöglich werde ich die kostenpflichtige Bluray ordern, falls ein Bluray-Player angeschafft wird.

Übrigens stellt Burosch via chip.de auch kostenlose Bilddateien zum Testen bereit.

Kategorien:wohnung

Leuchtmittel

In der neuen Wohnung soll es auch hell werden. Üblicherweise dengelt man dazu Lampen an die Decke. Aktuell sind in meinen Lampen Halogen-Birnen drin. Die Halogen-Leuchtmittel sind etwas effizienter als normale Glühbirnen und machen ein sehr schönes Licht. Gerade im Bad wird es damit schön hell.

Praktischerweise habe ich mir ja einen teuren Stromtarif zugelegt, so dass sich Stromsparen nun endlich richtig lohnt. Was kann man denn noch so in Lampen reinschrauben?

Da wären zum einen Energiesparlampen. Auf dem Papier sind diese wesentlich effizienter als normale Glühbirnen. Ebenso halten sie wesentlich länger. Leider haben sie zwei Nachteile. Zum einen brauchen sie einige Zeit, bis sie ihre volle Helligkeit erreicht haben. Das ist gerade im Bad schlecht, wenn man nur eben seine luxuriöse Mähne begutachten will ohne vorher einen kompletten zweiminütigen Sonnenaufgang erleben zu müssen. Natürlich ist ein Sonnenaufgang durchaus angemessen, wenn Ich einen Raum betrete; tatsächlich ist es aber manchmal unpraktisch.

Der andere Nachteil: das Licht ist eklig. Normale Glühbirnen machen relativ warmes Licht, das eher gemütlich wirkt. Energiesparlampen machen ein eher grelles, kaltes Licht, das.. nun, nicht überall angemessen ist. Ich brauche im Wohnzimmer keine Wartezimmeroptik.

Im Hinterkopf hatte ich irgendwo, dass diese Probleme seit längerem eigentlich schon gelöst sind. Ein Besuch im Baumarkt hat mich da ein wenig weitergebracht: zum Beispiel die Firma Osram stellt passende Energiesparlampen her. Im Baumarkt selber fand ich nur ein Modell mit Dämmerungsschalter, was allerdings an temporärer Blindheit hätte liegen können. Die Website von Osram hat mir nun verraten, dass Ich gerne die Osram Dulux Superstar hätte. Angegeben ist eine Lebensdauer von 15 Jahren sowie 50000 Schaltzyklen. Osram gibt 5 Jahre Garantie. Das ist mir wichtig, da die billigen Energiesparlampen gerne mal voreilig den Löffel abgeben, entweder durch inhärent schlechte Qualität oder eben durch Einsatz an Orten, wo die Lampen mit vielen Schaltzyklen gequält wurden, wie z.B. in Bad oder Flur.

Interessant allerdings, dass Osram nichts zur Effienz bei häufigen Kaltstarts sagt: die Lampen verbrauchen beim Anlaufen relativ viel Strom. Ob das nur bei Kaltstarts oder generell beim cycling passiert, ist mir gerade nicht bekannt. Daher lohnen sich Energiesparlampen vor allem, wenn die Dinger auch anbleiben sollen.

Nun, auf jeden Fall sind die Osram Dulux Superstar mit circa 6€ im Online-Handel sehr bezahlbar.

Was aber eigentlich viel geiler ist: LEDs. Fuck! Großartig.

Als ich vor 4 Jahren mal geschaut hatte, gab es hauptsächlich solche Duschkopf-Lampen, in denen ein gutes Dutzend 5mm-LEDs verbaut waren. Waren nicht sehr teuer, haben aber auch nicht gut funktioniert. Begrenzter Abstrahlwinkel, geringe Helligkeit. Sehen ungefähr so aus:

Seit ich seit circa 2-3 Jahren eine Fenix-Taschenlampe mein eigen nenne, bin ich sehr von der Verwendung einzelner High-Power-LEDs überzeugt. Da kommt viel Licht raus, leider auch viel Wärme. Und das ist auch im Bereich der Wohnungsbeleuchtung ein Problem, denn die LEDs mögen Wärme gar nicht. Stark reduzierte Lebensdauer oder verringerte Lichtausbeute sind die Folge, wenn die Jungs zu warm werden. Als etwas anschauliches Beispiel: an meiner Fenix-Lampe gibt es einen Turbo-Modus, der die LED mit voller Leistung (der LED) befeuert. Dabei wird die Lampe so warm, dass man sie nach 20 Minuten spätestens ausschalten sollte, damit nicht die LED beschädigt wird oder der Akku platzt. Auf dem Fahrrad montiert hingegen kühlt der Fahrtwind die Lampe hinreichend.

Nun ist in so einer Lampe, gerade mit E27-Gewinde, eigentlich genug Platz. Dummerweise sind die LED relativ klein, so in Richtung des Fingernagels am kleinen Finger. Daher ist es eben schwierig, die anfallende Hitze (passiv) schnell abzuführen. Zudem sind die LED selber auch relativ teuer, da die Herstellung relativ teuer ist. Der Hersteller der Emitter sortiert die je nach Güte, Lichtfarbe, Helligkeit in verschiedene Töpfe. Ich vermute, dass für die Endprodukte der Hersteller wie Philips nur bestimmte, teure Binnings in Frage kommen.

Aber offenbar hat man sich davon nicht abhalten lassen. Mittlerweile gibt es zu konkurrenzfähigen Preisen richtige LED-Leuchtmittel, die man in gängige Fassungen schrauben kann. Verglichen mit den oben beschriebenen Energiesparlampen auf Basis von Leuchtstoffröhren sind LED noch mal effizienter, man spart also mehr Strom. Zudem ist direkt nach dem Einschalten die volle Helligkeit abrufbar. Ich vermute außerdem, dass der Einschaltvorgang nicht übermäßig viel Strom verbraucht. Weiterhin enthalten die LED-Leuchtmittel kein Quecksilber (dafür aber womöglich andere Schwermetalle, habe das nicht geprüft). Die

Lichtfarbe ist ebenfalls passabel, wenn man Qualität kauft. Offenbar ist bei LEDs der Anteil der verschiedenen Wellenlängen anders als bei herkömmlichen Glühlampen. Es gibt den Color Rendering Index, der wohl eine Art Farbechtheit beschreibt. Genau verstanden habe ich es nicht; trotzdem möchte man da offensichtlich möglichst nah an die 100. Witzigerweise funktioniert auch LED-Licht mit hohem CRI nicht gut mit Filmkameras.

Was kann man da heutzutage also so kaufen?

Meine Güte, ist das großartig. 8W, 470lm, E27-Fassung. Dimmbar. 25.000h Lebensdauer. Ersetzt eine 25W oder 40W Glühbirne. Kann man für nur 32,90€ kaufen!

Ähm, irgendwie teuer, oder?

Das geht auch günstiger, hier z.B. in einem Angebot von leds.de:

Das ist die Toshiba E-Core mit 5,5W und 250lm im warm-weißen Ton. Kostet dann circa 15€ und ist damit definitiv erschwinglich. Leider auch nicht sehr hell, daher ist der Einsatzbereich eher beschränkt.

Es gibt übrigens noch teuerere Leuchtmittel, die dann noch mehr Licht machen. Aufpassen sollte man auch auf den Abstrahlwinkel, je nach gewünschtem Einsatzbereich. Schaut einfach mal bei leds.de vorbei, da gibt es ein schönes Sortiment.

Wie oben erwähnt, halte ich die Wärmeentwiclung bzw das Problem der Kühlung für einen Flaschenhals bei der Entwicklung von LED-Lampen. So ein E27-Sockel kühlt eben nicht so gut wie ein schönes Stück Metall. Philips bietet aus vermutlich diesem Grund komplette Lampen auf LED-Basis an, die recht massiv wirken. Tatsächlich sehen sie auch aus wie riesige Kühlkörper und sind damit eher hässlich zweckmäßig. Ganz billig sind sie auch nicht.

Spannend finde ich auch die LED-Panele, die man an Wand oder Decke hängen kann. Womöglich geht auch hier die Zukunft hin. Wie gesagt ergibt es nur bedingt Sinn, LED-Leuchtmittel in die alten Bauformen der Glühbirne zu zwängen, da man dort auch uU mit Linsensystemen das Licht brechen muss und natürlich jede Menge Wärme abführen muss. Mit etwas mehr Fläche kommt man viel besser hin. Hier kann man auch günstige LEDs verbauen, die nicht ganz so lichtstark sind; dafür nimmt man dann mehr und kommt unterm Strich womöglich günstiger weg. Zusätzlich steigt bei geringerem Stromfluss auch die Lebensdauer, was noch ein Grund für mehr LEDs mit jeweils geringerem Lichtstrom wäre. Ich habe die Details vergessen; aber AFAIK sinkt irgendwann die Lebensdauer (und die Helligkeit?) überproportional zur Steigerung des Stroms. Das ist ein Kompromiss, der im High-End-Bereich der Hochleistungs-LEDs sicherlich eingegangen wird.

Diesbezüglich zitiere ich mal Wikipedia:

A recurring problem is that efficacy falls sharply with rising current. This effect is known as droop and effectively limits the light output of a given LED, raising heating more than light output for higher current.

Ich habe mal im Kopf sehr grob überschlagen, wann und ob sich so eine LED-Birne amortisiert. Ich denke, das dauert so um die zwei Jahre, bis man das Geld wieder raus hat. Daher werde ich aktuell die Dulux Superstar nehmen, da das Preis/Leistungs-Verhältnis stimmt. Aber meine Güte! LED-Lampen, die sich in endlicher Zeit finanziell rechnen *und* zusätzlich noch echte Vorteile bieten! Das ist wirklich die Zukunft. Ich werde womöglich für eine Leselampe oÄ ein günstiges LED-Leuchtmittel nehmen, um mal die Technik auszuprobieren.

Kategorien:wohnung